Freitag, 4. juli 2008
Wir hatten ein großes Ziel. Doch dieses Ziel war für uns zu weit.

Wir hatten einen wunderbaren Traum. Doch dieser Traum wurde zur Fata Morgana.

Wir hatten viel Zeit. Doch wir verspielten die Zeit  
von FWT
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Donnerstag, 26. juni 2008
Kann ich aus der Kirche austreten und trotzdem gottgläubig bleiben?

Darüber habe ich schon viel nachgedacht und so Ich hoffe, dass dies von Gott akzeptiert werden kann. Das Loslösen von der Amtskirche befreit mich von dogmatischer Last und macht mich frei, mich mehr auf meinen "Glauben" konzentrieren zu können. Ein Glauben, der in der Seele verwurzelt ist und vor allem an der Liebe festgemacht ist.     
von FWT
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Samstag, 12. april 2008

Leben bedeutet, die Tatsache erfolgreich zu verdrängen, daß von der Geburt bis zum Tode stets alles immer schlimmer wird.

Matthias Geßner (Poet und Sprücheklopfer)

von FWT
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Samstag, 12. april 2008

Ich habe lange gesucht  – ohne mir wirklich bewusst zu sein, was ich suche. Heute weiß ich es -  ich suchte einen besonderen Zustand des Glücks und der Glückseligkeit.

Auch mein ständiges Fernweh versteht sich wohl daraus.

 

Doch Glück kann man nicht suchen, man kann es nur finden. Oft sind es nur kleine Mosaiksteinchen, die das große Glück ausmachen.

Das Glück, irgendwann und irgendwo einer verwandten Seele zu begegnen, deren Saiten gleichgestimmt sind, gehört eher ins Reich der Wunder. Und solche Wunder gibt es manchmal. Auch das weiß ich heute.   

 

von FWT
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Samstag, 12. april 2008
Für mich ist das Abendrot auch ein Symbol für den Ablauf meiner Zeit.  Ich befinde mich nun in der Zeitphase, oder besser gesagt: im Zustand, zwischen dem sprudelnden Leben und der ewigen Ruhe. Ohne zu wissen, wie lange dieser Zeitabschnitt andauern kann. Auch wenn ich mich nicht alt fühle und auch noch träumen kann.
Es gibt immer noch eine Zukunft!
von FWT
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Montag, 7. april 2008
Wir leihen oft von unserer Zukunft, um die Schulden unserer Vergangenheit zu zahlen.

Khalil Gibran, Sand 29 
von FWT
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Montag, 7. april 2008
Das Abendrot verbindet den Tag und die Nacht. Damit aber auch das tägliche Geschehen und die nächtliche Ruhe.
Der Schatten ist ganz lang, das vergehende Licht zauberhaft. Das tiefe Rot verspricht Beständigkeit.
Wir erlebten Frohsinn, Freude und Glück. Und vieles von dem, was uns so am Tage als Last aufgeladen wurde, schleppen wir mit in die Nacht.
So bedeutet für mich das Abendrot Zeit zum Nachdenken, zum Sinnieren - zu einem Blick in meinen Seelenspiegel.
von FWT
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